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28. 01. 2012 |
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Aus der Fraktion
FDP erzwingt Änderung der Vergabepraxis Auf Druck der Gemeindeprüfungsanstalt wurde in der Gemeinde Reichshof im Jahr 2008 aus
Gründen der Korruptionsbekämpfung und zur Bündelung von Expertenwissen eine zentrale Vergabe-/Submissionsstelle eingerichtet. Die Aufgabenbereiche der zentralen Vergabe-/Submissionsstelle wurden organisatorisch der örtlichen Rechnungsprüfung zugeordnet. Allerdings besteht das Rechnungsprüfungsamt der Gemeinde Reichshof bis heute nur aus einem Mitarbeiter, dem Leiter der örtlichen Rechnungsprüfung, der mithin in Personalunion als Rechnungsprüfer seine eigenen Vergabeverfahren prüft. Dass die so geschaffenen Strukturen weder im Lichte der Unabhängigkeit der Rechnungsprüfung noch vor dem Hintergrund der Korruptionsbekämpfung eine einwandfreie Lösung sein können, dürfte wohl selbst für Nichtjuristen unstrittig auf der Hand liegen. René Kauffmann, Fraktionsvorsitzender der FDP-Fraktion, wandte sich Anfang September 2010 schriftlich an Herrn Bürgermeister Gennies und verwies unter Bezugnahme auf § 104 der Gemeindeordnung NRW auf die offensichtlich rechtswidrige Organisationsstruktur im Bereich der örtlichen Rechnungsprüfung. Nach der Gemeindeordnung können die Leitung und die Prüfer der örtlichen Rechnungsprüfung nicht Mitglieder des Rates sein und sie dürfen eine andere Stellung in der Gemeinde nur innehaben, wenn dies mit ihren Prüfungsaufgaben vereinbar ist. Herr Bürgermeister Gennies räumte in seiner Stellungnahme ein, „die Wahrnehmung der Aufgaben einer zentralen Submissionsstelle/Vergabestelle durch den Leiter der örtlichen Rechnungsprüfung könnte gegen den § 104 Abs. 2 Satz 2 verstoßen, wenn man die Formulierung eng auslegt“. Allerdings sehe er „aktuell keine Veranlassung diese organisatorische Lösung zu verändern“. Infolgedessen schaltete die FDP Ende September den Oberbergischen Kreis als Untere Kommunalaufsicht mit der Bitte ein, den Sachverhalt juristisch zu würdigen. In ihrer Stellungnahme kommt die Kommunalaufsicht zu dem Ergebnis, dass aufgrund der personell nicht darstellbaren organisatorischen Trennung der Bereiche Rechnungsprüfung und Vergabe- /Submissionsstelle, der in der Gemeindeordnung verankerte Schutz der Unabhängigkeit der Rechnungsprüfung nicht gewährleistet werden kann. Zur Sicherstellung einer rechtssicheren Vergabepraxis hat der Bürgermeister der Gemeinde Reichshof nun veranlasst, dass die Aufgaben der zentralen Vergabe-/Submissionsstelle mit Wirkung vom 01.01.2011 vom Ratsbüro wahrgenommen werden. Für die FDP Reichshof ist es unverständlich, dass man seitens des Bürgermeisters bei solch sensiblen Themen wie Vergabeverfahren und Korruptionsbekämpfung an offensichtlich rechtswidrigen Organisationsstrukturen zwanghaft festhalten will und nur mit dem Druckmittel der Kommunalaufsicht hier gesetzeskonforme Strukturen geschaffen werden können. Die FDP-Fraktion wird jedenfalls auch in Zukunft nicht gewillt sein, unter dem Deckmäntelchen der Wirtschaftlichkeit intransparente und gesetzwidrige Verwaltungsstrukturen stillschweigend zu tolerieren. René Kauffmann Fraktionsvorsitzender
Bund der Steuerzahler kritisiert Finanzpolitik der Gemeinde Reichshof
Bericht aus dem Wirtschaftsmagazin "Der Steuerzahler" (Januar 2011)
Forschungsagenda Demographie
Für mehr Selbstständigkeit im Alter Mit ihrer am Freitag vorgestellten Forschungsagenda „Das Alter hat Zukunft” hat die Bundesregierung wichtige Handlungsfelder aufgezeigt, um die Herausforderungen des demographischen Wandels zu meistern. FDP-Forschungsexperte Martin Neumann erklärte, die Agenda sei darauf ausgelegt, mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter zu ermöglichen. Er begrüßte, dass das Thema Demographie endlich in der Tagespolitik angekommen sei. Mehr dazu...
Düsseldorf, 25. Januar 2012
Stamp: Frau Kraft rettet die Welt, aber zerstört Existenzen
Grüne Woche 2012
Brüderle: Aus Deutschland kommt Qualität
Datenschutz
FDP bestätigt: Vorratsdatenspeicherung zwecklos Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts hat ergeben, dass durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung keine Schutzlücken entstanden sind. Der FDP-Rechtsexperte Christian Ahrendt sieht dadurch die pauschalen Behauptungen, dass die anlasslose Speicherung von Verkehrsdaten unerlässlich für die Aufklärung von Straftaten sei, widerlegt. Jimmy Schulz sagt: "Das Gutachten beweist, dass Deutschland durch Vorratsdatenspeicherung nicht sicherer wird." Mehr dazu...
Entwicklungshilfeministerium
Der Aufstand der Unbeförderten
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